Plasmafernseher - hohe Bildschirmdiagonalen und kontrastreiches Bild

Wer sich einen neuen Flachbildfernseher kaufen will, muss sich zwischen einem LCD- oder einem Plasmafernseher entscheiden. Äußerlich sind die beiden TV-Geräte kaum zu unterscheiden, ihr Innenleben unterscheidet sich jedoch grundlegend.


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Leuchtstoffe sorgen beim Plasma-TV für das bunte Licht, das Prinzip ist dabei ähnlich wie bei einer Leuchtstofflampe. Der hohe Schwarzwert ist ein entscheidender Vorteil eines Plasmafernsehers gegenüber einem LCD-Gerät. Bei einem Plasma-TV wird kein Licht freigesetzt, das anschließend wieder eingeschwärzt werden muss. Da Plasmafernseher im Betrieb heruntergekühlt werden müssen, können Geräusche entstehen, die den Filmgenuss beeinträchtigen können. Vor der Kaufentscheidung für einen bestimmten Plasmafernseher sollte der Käufer sich also im Geschäft ganz genau die Lautstärke der Lüftung bei laufendem Betrieb anhören.

Kontrastreiches Bild und gute Sicht

Plasmafernseher haben gegenüber LCD-Fernsehern den Vorteil, dass sie einen weiteren Blickwinkel bieten. Das heißt, der Fernsehzuschauer hat auch eine gute Sicht auf den Bildschirm, wenn er schräg versetzt davon sitzt. Die Helligkeit der Darstellung bleibt auch bei einem Positionswechsel, wie zum Beispiel vom Sitzen in den Stand, unverändert. Plasmafernseher bieten ein helles und kontrastreiches Bild bis in die Ecken des Bildschirms hinein.


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Welche Größe ist die richtige?

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Fernsehers ist auch die Größe des Geräts. Dabei sollte sich die Auswahl immer den Wohngegebenheiten anpassen. Es gilt die Faustregel, dass der Abstand des Zuschauers vom Bildschirm in etwa die fünf bis sechsfachen Bilddiagonale betragen sollte. Bei einem HD-Gerät fällt dieser Abstand etwas kleiner aus. Wer sich einen neuen Plasmafernseher kauft, sollte eher ein Full-HD-TV erwerben, da der Full-HD-TV doppelt so viele Pixel besitzt als ein HD-ready-Gerät, wodurch das ausgestrahlte Bild wesentlich detailreicher erscheint.