Das Wasserbett

In unserer heutigen Zeit ist der Alltag reich an Stress und Strapazen. Daher legen viele Menschen höchsten Wert auf ein gemütliches Zuhause. Dementsprechend gehört auch die Gestaltung eines gemütlichen Schlafzimmers in die Planung der Wohnung oder des eigenen Hauses. Eine interessante Auswahlmöglichkeit ist hier ein Wasserbett.

Wie funktioniert ein Wasserbett?

Viele Wasserbetten bestehen aus einer Wassermatratze und einem Rahmen. Die Wassermatratze wird aus Vinyl gefertigt und sollte eine Foliendicke von etwa 0,5 Zentimeter aufweisen, um eine hochwertige Qualität zu ermöglichen. Zu dünne Folien bergen die Gefahr, den täglichen Anforderungen nicht Stand halten zu können und im schlimmsten Fall einen großen Wasserschaden zu verursachen. Ist die Matratzenfolie hingegen zu dick, neigt sie dazu brüchig zu werden, da sich unter der Matratze auch eine Heizung befindet.
Des Weiteren wird die Wassermatratze von einer weiteren Folie, der so genannten „Not-Auffangfolie“ geschützt. Im Notfall kann diese Folie das Auslaufen von Wasser eindämmen, zudem ist diese Folie wiederum von einem Rahmen aus Schaumstoff umgeben. Aber welche weiteren Vor- und Nachteile weisen Wasserbetten auf? Für welche Zielgruppen ist das Wasserbett geeignet und empfehlenswert?

Welches sind die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Wasserbetts?

Besonders vorteilhaft ist ein Wasserbett für Menschen mit Rückenbeschwerden. Das Wasser kann sich optimal der Rückenform anpassen, und schont damit die Wirbelsäule. Dementsprechend kann ein Wasserbett ein angenehmes und gesundes Schlafklima erzeugen. Durch die integrierte Heizung im Wasserbett ist die Schlafstätte im Winter wohlig warm, im Sommer dafür angenehm kühlend. Des Weiteren sind die Stoffbezüge waschbar, sodass das Wasserbett auch unter dem hygienischen Aspekt durchaus vorteilhaft ist.
Doch leider weist das Wasserbett auch noch einen gravierenden Nachteil auf. In zahlreichen Altbauten können auf Grund des hohen Gewichts der Konstruktion keine Wasserbetten eingerichtet werden. Oftmals muss dem Kauf in die Beratung durch einen Statiker investiert werden, um die Möglichkeit des Aufbaus zu prüfen.