Das Dampfbad: Von der Fellhütte zur Dampfduschkabine

Dampfbäder waren bereits in der Antike sehr beliebt. Damals wie heute basieren sie auf 45 Grad Celsius Raumtemperatur und einer hundertprozentigen Luftfeuchtigkeit. Freilich hat sich bis heute in Sachen Stil und Design einiges verändert, das bei der Einrichtung beachtet werden sollte. Eine Steinhöhle oder Fellhütte eignet sich schließlich allenfalls für hart gesottene Individualisten. Immerhin gibt es heute attraktivere Möglichkeiten, ein Dampfbad zu gestalten. So sind inzwischen Dampfduschen erhältlich, die in jedes Badezimmer passen und in denen nicht nur Duschen, sondern auch Dampfen möglich ist. Die modernen Modelle benötigen keine lange Vorwärmzeit mehr. Manche Kabinen bieten auch farbliche oder klangliche Effekte. Zusätzlich können ätherische Öle in den Wasserdampf gegeben werden.


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Ein Dampfbad selbst bauen

Wer ein Dampfbad nach eigenen Vorstellungen selbst bauen möchte, der muss schon mehr Aufwand in Kauf nehmen als das Installieren einer Dampfduschkabine. Zunächst wird ein Dampfgenerator benötigt. Hier gibt es preislich wie auch in Qualität und Leistung teilweise große Unterschiede, weshalb sich ein sorgfältiger Vergleich lohnt. Dampfgeneratoren müssen in der Regel ans Wasser- und Abwassernetz sowie ans Stromnetz angeschlossen werden. Betreiber in Regionen mit einer Wasserhärte von mehr als 5 ° dH sollten zudem eine Wasserenthärtungsanlage installieren. Dampfgeneratoren leiten den heißen Wasserdampf durch ein Rohr von ihrem Standort in die Kabine, weshalb das Rohr sorgfältig und ohne starke Biegungen verlegt werden muss, damit sich kein Wasser staut.


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Damit das Dampfbad entspannt

Wer ein Dampfbad für den privaten und kurzzeitigen Gebrauch konstruiert, der benötigt meist keine zusätzliche Belüftung. Wird es jedoch länger als zwei Stunden betrieben, so ist eine mechanische Abluft-Regelung notwendig. Wichtig ist auch, dass in Dampfbädern nur Materialien verarbeitet werden, die auch hoher Feuchtigkeit trotzen. Außerdem sollte der Boden rutschfest gestaltet werden. Die Decke des Raumes sollte möglichst schräg sein oder eine Wölbung haben, damit herabtropfendes Wasser nicht beim Entspannen stört.