Für professionelle Bastler - Die Werkbank im Hobbyraum

Eine Werkbank ist die Grundlage für jede handwerkliche Betätigung. Trotzdem ist nicht eine wie die andere. Daher sollten bei der Anschaffung einige Faktoren beachtet werden.


Die Werkbankmaße

Eine Werkbank ist ja eigentlich ein Tisch, an dem stehend gearbeitet wird. Von den vier Maßen Länge, Breite, Tiefe und Höhe ist daher das letzte das Wichtigste. Wir hoch die Arbeitsplatte sein muss, hängt natürlich in erster Linie mit der eigenen Körpergröße und den eigenen Vorlieben zusammen. Vor dem Ankauf der ersten Werkbank muss also unbedingt die Höhe ausprobiert werden. Entweder am eigenen Esstisch daheim, besser aber im Baumarkt selbst.
Länge, Breite und Höhe der Wunschwerkbank richten sich logischerweise nach den architektonischen Gegebenheiten des Hobbyraums. Viele Werkbänke sind auch nachträglich noch erweiterbar, weshalb zunächst ein eher kleines Modell das richtige sein kann.

Die Werkbankausstattung

Eine Werkbank ist zunächst einmal bloß ein hoher Tisch mit einer robusten Platte und stabilen Beinen. Sie kann aber zu einem sehr praktischen Funktionsmöbel werden, wenn die entsprechende Ausstattung gewählt wird. Insbesondere Unterschränke und Schubladen sind hier zu nennen. Durch diese Zusätze wird Stauraum gewonnen, und bekommt seinen Platz. Falls Kinder Zugang zum Hobbyraum haben, sollten alle Schranktüren und Schubladen abschließbar sein. So stellen die hier verstauten Maschinen und Werkzeuge keine Gefahr mehr dar.

Der Werkbankpreis

Für leichtere Arbeiten gibt es ausreichend stabile Werkbänke ab 150 €. Diese haben aber keinen zusätzlichen Stauraum durch Unterschränke und Schubladen. Bei schwerem Arbeiten mit dem Schraubstock sollte in Stahl- oder Holztische investiert werden, die bei etwa 250 € anfangen. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Aber mehr als 800 € braucht ein vernünftiges Arbeitsgerät aber nicht zu kosten.