Preisauszeichnung als Bestandteil des Angebotes

Die Preisauszeichnung an der Ware

Jeder weiß, wie amüsiert er ist, wenn der Vordermann auf der Treppe unter seinen Schuhen noch die Etiketten kleben hat. Gleichzeitig wird aber die Erinnerung daran wach, wie lange es gedauert hat, bis an den eigenen Schuhen die letzten Klebereste entfernt werden konnte. Gleiches gilt für Gläser und viele weitere Artikel, von denen sich die lästige Preisauszeichnung einfach nicht lösen wollte. Wenn also eine Auszeichnung direkt an der Ware erfolgt, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Etiketten von guter Qualität mit angemessener Gummierung sind und dem Kunden nicht im Nachhinein die Freude an dem neu erworbenen Stück verderben.


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Hand-Etikettierer leisten bei dieser Form der Auszeichnung sehr gute Dienste: Die Etiketten werden mit nicht allzu viel Druck auf der Ware angebracht, halten dennoch und zeigen sich alle in einem gleichmäßigen Bild. An Textilien kann eine Preisauszeichnung beispielsweise mittels kleiner Kärtchen erfolgen, die mit einem Band versehen an einem Knopf befestigt werden.

Eine Preisauszeichnung am Regal oder mittels Preisschildhalter

So genannte Preisfahnen können zur Preisauszeichnung an Lochplatten, die als Rückwände von Regalen dienen, befestigt und so positioniert werden, dass sie exakt auf die jeweilige Ware zeigen. Mitunter können die Waren sogar direkt an den Preisfahnen aufgehängt werden. Preisständer, die zum Beispiel auf sog. „Grabbeltischen“ mittig positioniert werden, geben zuverlässig und meist schon von weitem Sichtbar Auskunft darüber, zu welchem Preis bestimmte Waren angeboten werden. Sofern Regale an der Frontseite über entsprechende Einlege-Schienen verfügen, können Preise unter dazu gehörigen Folien so positioniert werden, dass die jeweilige Preisauszeichnung direkt unter dem entsprechenden Artikel angebracht ist.

Preisauszeichnung rechtlich betrachtet

Da eine Preisauszeichnung an der Ware ein Angebot für einen Vertragsabschluss an den Kunden ist, kommt es maßgeblich darauf an, dass der Preis, der klar auf einen ganz bestimmten Artikel hinweist, unbedingt zutreffend ist. Ein zu niedrig ausgezeichneter Artikel muss üblicherweise zu genau diesem Preis an den Kunden heraus gegeben werden. Ein zu hoch ausgezeichneter Artikel vertreibt den Kunden oder verärgert ihn spätestens im Anschluss an den Kauf, sobald er den Artikel anderenorts wesentlich günstiger entdeckt. Beides kann nicht im Interesse des Geschäftsinhabers sein. Je ordentlicher und sorgfältiger die Preisauszeichnung beim Artikel im oder am Regal bzw. direkt am Artikel erfolgt, desto weniger Ärger wird es also geben.

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